Septembertheater: Carmen
Schauspiel nach der Novelle von Prosper Mérimée
Jeder kennt sie, doch keiner kennt sie wirklich. Denn selbst die Opernliebhaber kennen nur die Version von Georges Bizet, vor allem also die Musik. Doch in der Geschichte von Carmen steckt noch viel mehr. Zum ersten Mal wird ihr wildes, schillerndes, so lebenshungriges und bei aller Tragik so kraftvolles Leben als Schauspiel auf die Bühne gebracht.
Lassen Sie sich entführen in die Welt der Gitanos im Spanien des vorletzten Jahrhunderts, fiebern Sie mit bei deren Kampf um Anerkennung und ein würdevolles Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Folgen Sie Don José in sein heillos lebendiges Abenteuer einer Amour fou, verlieben auch Sie sich in diese starke, unerschöpfliche, geheimnisvolle, echte Frau, Carmen, und ihre Welt.
Genießen Sie deren eigene Musik, den Witz und Humor, die Frechheit und Fantasie. Mit einem Wort, erleben Sie den Sinn und Irrsinn wahrer Liebe.
Eine tödliche Liebe
Obwohl heute jeder den Namen Carmen mit der bekannten Oper von Georges Bizet in Verbindung bringt, lohnt es sich doch auch, die literarische Vorlage zur Hand zu nehmen. Diese stammt von dem französischen Romantiker Prosper Mérimée, der die fatale Liebesgeschichte 1845 als Novelle veröffentlichte.
Der Leutnant Don José setzt zunächst seine Karriere, dann seine Ehre und schließlich sein Leben aufs Spiel, weil er der verführerischen, selbstbewußten Gitana Carmen erliegt – und das, obwohl sie ihn mehrmals vor einer Beziehung mit ihr warnt. Aber es ergeht Beiden wie der Motte mit dem Licht: Sie können von einander nicht lassen, bis sie schließlich an der gegenseitigen Anziehung und der entfesselten Leidenschaft verbrennen.
Für Carmen wird er zum Dieb und zum Mörder. Mit ihrer Leidenschaft wächst auch die Unvereinbarkeit ihrer Sehnsüchte und Hoffnungen. Ihre Freiheit will sich Carmen von niemandem nehmen lassen. Beide kämpfen bis zum Äussersten um ihre Liebe und gehen gerade deshalb aneinander zugrunde.
Die Erzählung wirkte auf die Zeitgenossen Mérimées skandalös, und die raffinierte, romantisch-realistische Liebesgeschichte trifft auch heute den Kern im vielschichtigen Themenkreis um Kraft, Macht, Unheil und Verstörung in Leidenschaft und Liebe zwischen den Geschlechtern.
Termine:
SAMSTAG, 05. September 2026 PREMIERE
weitere Termine:
06. September 2026
11.-13. September 2026
18.-20. September 2026
24-27. September 2026
jeweils Donnerstag (24.9.), Freitag + Samstag, 19:30 Uhr
Sonntag, 18:00 Uhr
Besetzung:
(in der Reihenfolge des Auftritts)
Lilly Künzel – Alicia, Mädchen
Burgi Weissenböck – Oma, Vorarbeiterin
Astrid Krizanic-Fallmann – Antonia, Gast
Heinz Scharb – Prosper
Max G. Fischnaller – Don José
Martina Gutmann – Nonne, Manuela, Juanita
Selina Ströbele – Carmen
Ingrid Spörker – Frasquita
Enisa Meindl – Mercedes
Walter Tlapak – Zuniga, Der Engländer
Konstantin Weissenböck – Morales, Paolo, Escamillo
Johanna Bruckner – Micaela
Gabi Mattehs – Lillas Pastia
Franz Zimmermann – Dancario, Arzt, Gast
Simon Malleczek – Remendado, Longa
Martin Hauer – Garcia
Nikola Zaric – Musikant
Buch und Regie – Anselm Lipgens
Kostüm – Katharina Kappert
Lichtdesign – Bernhard Hitzenhammer
Bühnenbau – Martin Postl
Musik – Nikola Zaric
Grafik © Clemens Künzel
Weitere Termine
Sa., 5. September - 19:30 UhrSo., 6. September - 18:00 Uhr
Fr., 11. September - 19:30 Uhr
Sa., 12. September - 19:30 Uhr
So., 13. September - 18:00 Uhr
Sa., 19. September - 19:30 Uhr
So., 20. September - 18:00 Uhr
Do., 24. September - 19:30 Uhr
Fr., 25. September - 19:30 Uhr
Sa., 26. September - 19:30 Uhr
So., 27. September - 18:00 Uhr
- Vorverkauf€ 38
- Abendkassa€ 41
- Kinder€ 19
- Kulturszene-Mitglieder
- Vorverkauf€ 30

Kulturszene Kottingbrunn


